Petition #Keinen Millimeter…

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Ergänzend zu meinem Beitrag „Einige kritische Gedanken zur Bürgerinitiative #Fairändern“ verweise ich auf die nunmehr laufende Petition #Keinen Millimeter https://mein.aufstehn.at/petitions/keinenmillimeter

Sie richtet sich gegen die Bürgerinitiative  “#Fairändern” und ich bitte alle, die sich mit der Petition #Keinen Millimeter identifizieren können, sie zu unterschreiben.

Campus der Religionen

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In Wien soll in der Seestadt ein Campus der Religionen errichtet werden.  Selbst der rote Bürgermeister setzt sich dafür ein. Sollen wir Atheisten dazu schweigen? Wenn schon einen solchen, dann einen Campus der Weltanschauungen. Sonst würde ja Wien die Religionen privilegieren.
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Volksbegehren Ethik für Alle

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Ich ersuche Euch um Unterstützung des von der Initiative Religion ist Privatsache ttp://www.religion-ist-privatsache.at/ eingeleiteten  Volksbegehrens  „Ethik für Alle“ https://www.ethikfueralle.at/

Insbesondere sind Unterstützungserklärungen erbeten, die entweder bei jedem Magistrat oder mittels Bürgerkarte abgegeben werden können.

Alle SchülerInnen, die an keinen Religionsunterricht teilnehmen, werden zur Teilnahme am Ethikunterricht verpflichtet. Schaut gut aus, ist es aber nicht, weil alle, die eine Lehrbefugnis haben nach absolvieren eines Kurses, den Ethikunterricht halten können.  [Mehr]

“Verschwörungsmythen” von Holm Gero Hümmler

Thema: Esoterik, rationality, Religion, Rezension | Tags: ,

S. Hirzel Verlag, Stuttgart, 2019, ISBN 978-3-7776-2780-9, 223 Seiten

Verschwörungsglaube hat Konjunktur! Wikipedia listet ohne Anspruch auf Vollständigkeit für das 20. Jahrhundert sechzig und für das 21. Jahrhundert bereits zehn bedeutende Verschwörungstheorien auf: „Sie beinhalten bestätigte und widerlegte, aber auch noch unklare Theorien, die religiöse, politische, kulturelle oder alltagskulturell motivierte Verschwörungen behandeln“. Der Physiker Holm Gero Hümmler, engagiertes Mitglied der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP), beschreibt die dahinterliegenden Phänomene und lotet sie an sechs großen Beispielen aus. [Mehr]

Einige kritische Gedanken zur Bürgerinitiative #FAIRÄNDERN“

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@ 2019 by Dr. Emmerich Lakatha.. Bearbeitungen sind verboten, Verbreitung sowie Kopieren für nicht kommerzielle Zwecke unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und mit Quellenangabe erlaubt.

Unbeschadet noch offener juristischen Fragestellungen, nehme ich als Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung und dem Korso-Österreich zur Bürgerinitiative #FAIRÄNDERN“, die für ein Verbot der sogenannten eugenischen Indikation eintritt, Stellung:

Einleitung

In den frühen Siebzigerjahren hatte ich einen ruhigen, zurückhaltenden jungen Arbeitskollegen. Er war verheiratet und hatte ein schwer behindertes Kind. Einst gestand er mir, dass er nur dadurch sein Leben aushalten kann, indem er sein Kind vergisst. So lebte dieses in einem Pflegeheim und er sowie seine Frau versuchten, ein halbwegs normales Leben zu führen.

Ein schwerstbehindertes Kind, von Selbstvorwürfen gequälte und durch wahrscheinlich lebenslange Alimentationspflichten belastete Eltern, die versuchen, ihr Kind zu vergessen. Wie oft mögen sie sich dessen baldigen Tod gewünscht haben! Nur ein Einzelschicksal? [Mehr]

Wurzeln und Kennzeichen des Antisemitismus

Thema: Politik, Religion, Rezension, Wissenschaft | Tags: ,

Michael Blume: „Warum der Antisemitismus uns alle bedroht“

© Patmos Verlag, 2019, ISBN 978-3-8436-1123-7, 206 Seiten

Nach „Islam in der Krise“ (2017) widmet der Religions- und Politikwissenschaftler Michael Blume sein neuestes Buch den „tiefen Ursachen des Antisemitismus“, verbunden mit dem Versuch, „das ‘Mysterium‘ ein wenig zu enthüllen“ (S. 170). Der Untertitel „Wie neue Medien alte Verschwörungsmythen befeuern“ verdeutlicht die Hauptrichtung der Darstellungen; neben religionswissenschaftlichen sind es vor allem medienwissenschaftliche Erläuterungen, die die Grundlagen und Entwicklungen sowie das zerstörerische Potential von Antisemitismus beleuchten.

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„Der moderne demokratische Rechtsstaat bedarf keiner religiösen Ordnung!“

Thema: Kirchenprivilegien, Laizität, Politik, Religion, Rezension | Tags: ,

Niko Alm: OHNE BEKENNTNIS – Wie mit Religion Politik gemacht wird

© Residenz Verlag GmbH, Salzburg – Wien, 2019, ISBN 978-3-7017-3456-6, 256 Seiten.

Die Beantwortung der Frage, ob es, als Letztbegründung jeder religiösen Lehre und Praxis, Gott gibt oder nicht, darf als abgeschlossen betrachtet werden. Übrig bleibt – als Aufgabe dieses Buches – die Kritik am Verhältnis von Religion und Staat, die sich nicht an die Religion, sondern an die Republik und an eine Politik richtet, die Religion keine Grenzen setzt, sondern sie instrumentalisiert und selbst von ihr instrumentalisiert wird“ (S. 8).

Auf hohem intellektuellen Niveau und mit großem Sachverstand erklärt der Publizist und ehemalige österreichische Parlamentarier Niko Alm Begriffe und Sachverhalte zu Religion im öffentlichen Raum, zu Laizismus, zum Verhältnis Kirche:Staat, zu Religionsfreiheit, religiösen Privilegien etc., über die in öffentlichen und privaten Diskussionen oftmals konfus und wenig fruchtbringend gestritten wird. Er entwirrt zahlreiche damit verbundene Missverständnisse und zeigt Lösungsvorschläge auf; diese münden in die Aussage: „Die Menschen haben die Freiheit und das Recht, zu glauben, was sie wollen und das auch frei zu äußern. Das gedeihliche Zusammenleben fußt auf einer Trennung aller Versuche der Beantwortung metaphysischer Daseinsfragen, die im Privaten stattzufinden hat, von einem Staat ohne Bekenntnis“ (S. 242). [Mehr]

Rudolf Burger: „WOZU GESCHICHTE? Eine Warnung zur rechten Zeit”

Thema: Philosophie, Rezension | Tags: ,

Von Prof. Anton Grabner-Haider (Religionsphilosoph, Univ. Graz)

Das Buch ist eine Neuauflage einer Ausgabe von 2013, es wurde durch ein Vorwort “zur rechten Zeit” aktualisiert. Es sammelt also Ideen und Zeitdiagnosen “aus rechter Sicht” und verpackt sie in den Mantel der Philosophie. Schließlich ist der Autor ein verbeamteter Schulphilosoph. Er schreibt im Geist der Pyrrhonischen Skepsis, doch dabei müsste er bedenken, dass dann alle seine Aussagen und Behauptungen nur einen Wahrheitswert von 50%, also Beliebigkeit erreichen. Zur Platonischen Skepsis konnte er sich nicht durchringen, denn dann würden seine Aussagen höhere oder niedrigere Wahrscheinlichkeit erreichen.

Die zentrale Behauptung lautet, wir sollten die “Geschichte” vergessen, weil wir gar nichts aus ihr lernen können. Im Sinne von F. Nietzsche und C. Schmitt wird argumentiert, dass wir aus vergangenen Ereignissen gar nichts für die Gegenwart erkennen können. Dass die Geschichte der Menschen keinen letzten Sinn hat, dass es in ihr keine ewige Wahrheit und innere Logik gibt und dass keine Objektivität in der Geschichtsschreibung möglich ist; das gilt nicht erst seit K.R. Popper in der gesamten Kulturwissenschaft als Binsenweisheit. [Mehr]

Widersprüchliche Denkrichtungen

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Auf der obersten Sprosse einer Leiter hat man einen besseren Überblick als auf der untersten. Es ist nicht richtig, alles nur vom Standpunkt unserer heutigen Wirklichkeit zu betrachten. Als ich vor 87 Jahren geboren wurde, stand mein Lebensweg noch nicht fest. Heute kenne ich ihn.

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Ein großes – auch humanistisches – Abenteuer, das das eigene Leben prägt und fremdes besser verstehen lässt!

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Lea Rieck: „Sag dem Abenteuer, ich komme

Abenteuerreisen sind „in“ – mit herkömmlichen und/oder ungewöhnlichen Verkehrsmitteln rund um den Globus. Vieles ist möglich und über fast alles wird berichtet; in Internetmedien und Büchern (bei Amazon werden für das 1. Halbjahr 2019 unter „Abenteuerreisen“ sechzig deutschsprachige Neuerscheinungen angekündigt). Die Qualität mancher Berichte und Druckerzeugnisse ist bescheiden, die Qualität des vorliegenden Werks ist es nicht. Es gehört zu den Spitzenprodukten des Genres Reiseliteratur, es ist eines der seltenen Bücher, das man nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen mag. „Sag dem Abenteuer, ich komme“ nimmt mit zu hochemotionalen, spannenden Erlebnissen und außerordentlichen Begegnungen, vermittelt breitgefächertes Wissen zu Land und Leuten, lässt intellektuell und emotionell in fremde Kulturen eintauchen: humorvoll-locker, oft nachdenklich, manchmal leise ironisch, nie voyeuristisch, stets mit Respekt und einem gehörigen Maß Demut. [Mehr]